Monster unter dem Röntgenschirm

Embird bietet die Möglichkeit einer “Röntgenansicht” – was ist das eigentlich genau?

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Heute habe ich mal mein Monster unter diesen “Röntgenschirm” gelegt :-), um Ihnen zu zeigen, was man da eigentlich genau sieht:

In der Embird-Röntgen-Ansicht erhalten Sie eine “Vorschau hinter die Kulissen” Ihrer Stickdatei.

Sie sehen die Vernähstiche und die Verbindungsstiche, sie sehen, wie und wo genau die Unterlegstiche verlaufen, Sie erkennen Sticharten wie Satinkante und Füllmuster.

Je heller ein Bereich ist, desto dichter wird er gestickt – je grauer ein Bereich ist, desto leichter ist die Bestickung.

Gut erkennt man die “Karos” auf dem Bauch des Monsters – das sind die Unterlegstiche, die das Gewebe stabilisieren und dem Verziehen des Stoffes vorbeugen. Gerade die Vorschau auf die Unterlegstiche finde ich prima!

Wer genau hinschaut, erkennt auch die Sprungstiche.

Hier zum Vergleich das Monster noch einmal im Original:

 

Unterfaden – Bobbins oder selber spulen?

Zum Sticken mit der Maschine braucht man speziellen Unterfaden –  mit ihm erzielt man in der Regel die besten Ergebnisse.

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Unterfaden gibt es in den Farben schwarz und weiß und wahlweise auf der Kone zum Selberspulen (Foto) und bereits fertig gespult auf “Wegwerf-Spulen”, so genannten “Bobbins”.

Gerade Anfänger stehen oft vor der Frage, für welchen Unterfadentyp man sich entscheiden soll – daher hier mal eine Übersicht über die Vor- und Nachteile:

Vorteile Nachteile
Selber spulen – kostengünstig- Spule passt optimal zur Maschine

– nicht alle Maschinen akzeptieren Bobbins

– kein “Spulen-Müll”

 – kostet Zeit zum Spulen
Fertige Bobbins kaufen – geht schnell,
kein Zeitaufwand fürs Spulen

– praktisch

 – passt nicht für alle Maschinen- bei einigen Maschinen, in denen
die Spule liegt (und nicht steht) kann der Faden nicht
bis zum Schluss aufgebraucht werden

– vergleichsweise teurer

Was ist eigentlich ein RSS-Feed?

Wenn Sie automatisch über neue Beiträge hier im Blog informiert werden möchten,  dann können Sie den so genannten RSS-Feed abonnieren.

Was aber ist das eigentlich?

feed

Wenn Sie den Feed abonniert haben, dann schaut die Software, mit der Sie den Feed abonniert haben, immer wieder und von ganz alleine nach, ob es hier im Blog etwas Neues gibt und zeigt Ihnen an, was es Neues gibt.

Einen Feed können Sie auf verschiedenen Wegen abonnieren:

  • Die meisten Webbrowser (z.B. Firefox, Internet Explorer, Opera oder Chrome) können Feed-Abos verwwalten
  • Manche Email-PRogramm (z.B. Outlook, Thunderbird, Apple Mail) können Feed-Abos verwwalten
  • Es gibt Online-Feed-Reader (z.B. Google Reader (Achtung: Wird zum 01.06.2013 euignestellt!), Bloglines, Netvibes), für sie ist i.d.R. eine Anemldung erforderlich
  • Außerdem gibt es lokale Feesreader – sie werden auf dem Rechner installiert (z.B. FeedReader, FeedDemon oer KipFolio)

Wie Sie den Feed genau abonnieren, hängt von der Software ab, die Sie benutzen. Bitte schauen Sie ggf. in der Hilfefunktion Ihrer Software nach.

Vom Prinzip her teilt man der jeweiligen Software die Feed-Adresse mit (also z.B. http://blog.stick-tutorials.de/feed/) und klickt dann auf “abonnieren”.

Abonnieren kann man natürlich alle Blogs, die man gerne liest. So ist man immer auf dem Laufenden und verpasst keine neuen Beiträge.

Hier mal Beispiele, wie der Feed mit Nevibes, Firefox oder Outlook aussieht:

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Feed in Netvibes

 

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Feed im Firefox

 

 

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Feed in Outlook

 

Haben Sie eine Lieblings-Stickschere?

Was erwarten Sie von einer guten Stickschere?

Sie muss scharf sein, die Fäden akkurat und nah am Stoff abschneiden können.

Sie muss klein und wendig sein, um überall hinzukommen.

Sie muss spitz sein, damit Sie nur dort schneiden, wo Sie wirklich schneiden wollen und nicht aus Versehen Fäden kappen, die unversehrt bleiben sollten.

Sie muss es Ihnen auch ermöglichen, Fäden zu schneiden,w enn die Stickerei noch im Rahmen eingespannt ist.

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Auswahl an Stickscheren

 

gebogene Stickschere

Doppelt gebogene Stickschere – gut, um Fäden zu schneiden, wenn die Stickerei noch im Rahmen ist

 

Einer meiner Favoriten ist derzeit eine Pinzetten-Scheren – sie hat keine Grifflöcher, sondern funktioniert wie eine Pinzette:

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Mit welcher Schere arbeiten Sie am liebsten?

Mein aktueller Favorit ist die kleine von Gingher:

Sicherlich so eine Art “Porsche” unter den Stickscheren – ich habe sie im Angebot gekauft und liebe sie heiß und innig… 😉

Eine gute Schere macht noch keine gute Stickerin – aber einer guten Stickerin macht sie jeden Tag aufs neue Freude!

Stickmaschinen für Einsteiger: Wie wird eigentich Lace gestickt?

Jetzt im Herbst fangen viele ganz neu mit dem Sticken auf der Stickmaschine an – eine gute Gelegenheit also, besonders Anfängerfragen hier im Blog aufzugreifen.

 

Heute möchte ich zeigen, wie man “Lace” stickt. “Lace” ist englisch und bedeutet auf Deutsch “Spitze”.

Gestickte Spitze (auf englisch auch “free standing lace”, oft auch als FSL abgekürzt) besteht praktisch nur aus Stickgarn.

Um das zu hinzubekommen, stickt man auf dickes wasserlösliches Vlies – in meinem Beispiel hier auf Avalon Ultra, das sich ehrlich gesagt wie eine dicke Plastiktüte anfühlt. Das Vlies wird dann nach dem Sticken ausgewaschen. Diese Art Lace-Stickmuster kann also nur auf wasserlöslichem Vlies gearbeitet werden!

Ich zeige mal eben, wie das geht.

Die “Plastikfolie” spanne ich ohne weiteren Stoff in den Rahmen ein:

Lace Stickmaschine sticken

Und sticke mein Lace-Motiv:

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Nach dem Sticken nehme ich den Rahmen aus der Maschine und das Vlies aus dem Rahmen.

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Ich schneide das Vlies rund um die Stickerei herum ab:

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Zuletzt wasche ich das Vlies aus – ich tue das bei kleineren Stickereien unter fließendem Wasser:

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Fertig!

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