Lace sticken

Heute gibt es einen ganz eigennützigen Post 😉 – ich bin gerade “privat” sehr im Thema “Spitzen” drin und habe gerade mal eine Webrecherche zum Thema gemacht.

Foto: http://en.wikipedia.org/wiki/File:Verknipte_kantstrook.JPG

Foto: http://en.wikipedia.org/wiki/File:Verknipte_kantstrook.JPG

Hier mal meine Ergebnisse – wenn jemand andere Tipps/Quellen hat, freue ich mich über einen Kommentar!

  • S-Embroidery.com
    Meine Lieblingsquelle für perfekt digitalisierte und super durchdachte Lace-Stickdateien – ganz klar eine Empfehlung der Redaktion 😉
    Freebies zum Testen gibts hier
  • Urbanthreads
    ausgefallene Designs und wie immer in gewohnt guter Digitalisierungs-Qualität,
    nette Fotostrecke hier
  • Lace, its origin and history
    Buch von 1904 bei Projekt Gutenberg
  • Emblibrary
    wie immer große Auswahl, gute Digitalisierungsqualität
  • Inspirationen
    hier in einem meiner Pinterest-Pinnwände
  • Lace
    bei Antique Pattern Library – alle Titel sind kostenlos!
  • Krägen & Schmuck
    für die Stickmaschine

Ihre Frage: Probesticken

In der Rubrik “Ihre Frage” beantworte ich typische Fragen rund um Embird und das Sticken auf der Maschine:

Hallo Frau Hupka,
ich lese öfter auf Ihren Seiten, dass man seine Stickdateien erst probesticken solle. Was genau ist denn damit gemeint?  Muss ich wirklich die komplette Datei probesticken – das kostet doch viel Zelt und Material? Auf dem Monitor sieht das doch alles gut aus – reicht das nicht, wenn ich die Stickdatei dort beurteile?
Mit “probesticken” oder “teststicken” ist gemeint, dass eine Stickdatei komplett gestickt wird – auf einer bewährten Materialkombination, also bei mir z.B. immer auf meinen Standard-Filz mit meinem Standard-Vlies und meinem Leib-und-Magen Garn (sowohl oben als auch unten).

Probestick

Das ist notwendig, weil man eine Stickdatei am Bildschirm nie 100% beurteilen kann (es gibt einige wenige Ausnahmen von der Regel – Kreuzstich-Stickdateien lassen sich halbwegs beurteilen, Redwork-Motive sind, wenn sie einfacher sind, auch oft weniger kritisch).

Das liegt einfach daran, dass durch den Stickprozess Effekte auftreten, die sich am Bildschirm nicht wirklich simulieren lassen – die Nadel durchsticht das Gewebe, die Fäden, die sich von Einstich- zu Ausstichloch spannen, ziehen das Trägergewebe zusammen usf.

Hat man Erfahrung im Digitalisieren, kann man diese Effekte ganz gut einschätzen. Stickdateien für den Verkauf gehören aber meines Erachtens immer probegestickt.
Und auch, wenn man “nur” für den privaten Gebrauch digitalisiert, ist ein Probestick eine lohnenswerte Sache. Wer sich einmal ein Kleidungsstück oder einen teuren Stoff mit einer misslungenen Stickdatei ruiniert hat, weiß, wovon ich rede.

Stickmaschinen ohne Strom

Stickmaschinen gibt es nicht erst, seitdem man sie mit Strom betreiben kann. “Handstickmaschinen” heißen diese Maschinen, die ohne Strom auskommen und ich finde sie einfach faszinierend – aber sehen Sie selbst:

Sprühzeitkleber-Reste entfernen

Ich bin nicht sicher, ob dieser Tipp hier längst überall bekannt ist, oder ob er vielleicht doch für die eine oder den anderen Leser hier neu ist: Sprühzeitkleber-Reste auf Schneidmatten oder Stickrahmen lassen sich prima mit Baby-Feuchttüchern entfernen!

feuchttücher

Einfach mit einem Tuch mehrfach leicht über den Kleberest reiben, fertig.

Klappt wirklich prima! Einfach mal ausprobieren – es genügen die günstigsten Tücher, die man kriegen kann.