Blitzschnelle Umrandung mit Embird

Heute habe ich einen Embird-Studio-Tipp für Sie – ich zeige Ihnen, wie Sie ganz schnell eine Umrandung um ein Objekt legen:

Als Beispiel habe ich einen einfachen Kreis digitalisiert – es geht selbstverständlich auch mit jedem andern Objekt im Füllstich.

Ich markiere den Kreis und klicke auf “Konvertieren” und auf “Linienkontur um Füllfläche legen”.

Und schwups – um meinen Kreis gibt es nun ein zweites Objekt, einen Linienkontur, hier blau:

Wenn mir diese Linienkontur zu dünn ist, kann ich sie mit zwei Mausklicks in eine Satinkolumne umwandeln. Klicken Sie dazu zunächst auf die Linienkontur und dann auf “Konvertieren” “Laufstichumrandung in Satinstichumrandung umwandeln”.

Embird fragt Sie dann, wie breit die Satinkolumne werden soll:

Ich habe mich für 3 mm entschieden. Klicken Sie auf den Knopf mit dem Häkchen.

Fertig!

Im Beispiel haben wir jetzt 3 Objekte – den Kreis, die Linienkontur und die Satinraupe. Sollten Sie die Linienkontur nicht benötigen, löschen Sie sie einfach.

 

Embird-Testversion

In der letzten Zeit bekomme ich viele Fragen rund um die Testversion von Embird .

Zusätzlich möchte ich aber auch hier im Blog die häufigsten Fragen noch einmal beantworten:

Test- und Vollversion sind ein und dasselbe Downloadpaket – es gibt nicht einen Downloadlink für die Test- und einen zweiten für die Vollversion.

Haben Sie Embird heruntergeladen und installiert, haben Sie zunächst die Testversion. Diese hat folgende Einschränkungen:

  • Die Test-Version läuft entweder 30 Tage lang oder läßt sich 100mal öffnen – je nachdem, was früher eintritt. Das beudeutet: Starten Sie Embird jeden Tag einmal, können Sie Embird über volle 30 Tage testen. Starten Sie Embird am ersten Tag hundertmal, können Sie es nur einen Tag lang testen. Wollen Sie also die vollen 30 Tage testen, sollten Sie es jeden Tag maximal 3 mal starten.
  • Die Test-Version erlaubt kein Abspeichern von Dateien!
  • Die Test-Version von Embird Iconizer zeigt nur manche Vorschaubilder – nicht alle.
  • Embird FontEngine kann pro Schrift nur mit den Buchstaben A, B und C gestestet werden.
  • Embird FontEngine kann in der Testversion keine Vektorgrafiken auto-digitalisieren.

Geben Sie Ihren persönlichenEmbird-Lizenzschlüssel ein, wird aus der Test- die Vollversion, die keinerlei EInschränkugenn mehr hat.

Mehr Infomationen zu den enzelnen Embird-Modulen sowie die Preise finden Sie hier.

 

Embird 2012 und die verschiedenen PES-Optionen

In Embird 2012 können Sie verschiedene Versionen für Ihre PES-Dateien (für Brother-Stickdateien) einstellen und dann speichern. Hier in diesem Posting habe ich näher erklärt, was das ist und wie es funktioniert.

Heute habe ich einen Tipp für alle, die das zusätzliche Fenster, das beim Speichern von PES-Dateien nun erscheint, nicht jedes Mal angezeigt bekommen möchten.

Klicken Sie in diesem Fall einfach im Manger auf “Optionen” oben im Menü und dann auf “PES Format Version”:

Sie sehen dann dieses Fensterchen hier

Wenn Sie das Häkchen vor “Always show this screen when saving .PES desings” wegklicken, erscheint es nicht mehr bei jedem Speichern.

Wollen Sie es doch wieder sehen bei jedem Speichervorgang, dann gehen Sie den umgekehrten Weg und setzen das Häkchen erneut.

Neu in Embird 2012: Konvertierbare Dateien

In Embird 2012 gibt es eine neue Funktion, die “Export konvertible File” heißt (und deren Name leider nicht ins Deutsche übersetzt wurde).

Diese Funktion hat mich wirklich überrascht und ich finde sie einfach klasse. Was genau macht diese Funktion?

Sie erstellt aus einer (!) Stickdatei im Maschinenformat eine ausführbare Datei. Startet man diese Datei, kann man entscheiden, in welche Formate man die ursprüngliche Stickdatei konvertieren möchte.

Ich zeige mal eben, wie das geht, dann wird das klarer.

Ich bin im Manager, habe eine Datei markiert und klicke auf “Recher Arbeitsbereich” “Exportieren” “Export konvertible File”.

Sie werden aufgefordert, die Stickdatei mit der Endung .exe zu speichern.

Auf Ihrer Festplatte gibt es jetzt eine Anwendung, die heißt wie Ihre Ausgangs-Stickdatei.

Wenn Sie die exe-Datei doppelklicken, geschieht folgendes:

Dieses Fenster öffnet sich, quasi als Eingangsbildschirm.

Wenn Sie auf “Next” klicken, können Sie auswählen, in welche(s) Stickformat(e) Sie die Datei konvertieren möchten:

Wenn Sie den Dialog zuende durchgeklickt haben (ja nach ausgewähltem Format sehen Sie eine unterschiedliche Folge von Fenstern…), dann sieht es auf Ihrer Festplatte so aus:

Zu der Start-Datei sind nun zwei weitere Stickdateien hinzugekommen – in den im Dialog ausgewählten Formaten.

Wer braucht so eine Funktion?

Alle, die Stickdateien verkaufen oder Freebies herausgeben. Sie geben Ihrem Kunden EINE einzige Datei (die hinten exe heißt) und Ihr Kunde erzeugt sich die Stickformate, die er braucht, selbst.

Wer braucht so eine Funktion nicht?

Alle, die “nur” privat sticken.