Jedes Stickmaschine hat eine so genannte Stickfeldgröße. Das ist der Bereich, den die Maschine besticken kann.

Bei meiner Maschine z.B. ist das max. 14,5  x 25,5 cm. Jetzt gibt es für meine Maschine einen Riesen-Rahmen, der viel größer ist, nämlich 15 x 40 cm.

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Oben quer: der Riesen-Rahmen 15cm x 40 cm
unten links: der Kleine 10 cm x 13 cm, unten rechts: der Große: 14.5 cm x 25 cm

Diesen Riesen-Rahmen kann meine Stickmachine nicht „in einem Haps“ aussticken, sondern sie teilt sich die Arbeit auf in mehrere Abschnitte. Erst stickt sie z.B. den linken Bereich, dann den mittleren und dann den rechten.

Damit das funktioniert, hat der Riesen-Rahmendrei mögliche Positionen, in denen er montiert sein kann.

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In der Mitte,

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links

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und rechts.

Bei manchen Rahmen kann man den Rahmen in der Halterung verschieben, bei anderen muß man den Rahmen aus der Halterung an der Maschine nehmen und neu in einer anderen Position einhängen.

Da der Rahmen an der Maschine vesetzt wird (nach links, in die Mitte und nach rechts) wird er oft Versatzrahmen genannt.

Wo liegt nun der Vorteil? Könnte man eine so große Stickerei nicht auch in mehreren Einzelrahmen sticken?

Klar, kann man. Aber dann muß man dreimal umspannen und es besteht die Gefahr, dass die einzelnen Abschnitte der Stickerei nicht genau aneinander passen.

Beim Sticken mit dem Versatzrahmen braucht man viiieeel Platz rund um die Stickmaschine.

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Dafür kann man dann auch einen Zugluftdackel mit gut 80 cm Breite in einem Zug besticken.

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Und all das kann man natürlich mit Embird Basic (dem Editor) einrichten. Allerdings ist es dann gut, wenn man nicht nur einen Riesen-Rahmen, sondern auch einen breiten Bildschirm hat 😉

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